Hauschronik Zur "Schönen Müllerin"
Die Apfelweinkelterei mit Gaststätte wurde von Hermann Müller und Frau Johanna im Jahre 1896 gegründet.
07.11.1893 Geburt von Frau Luise Böttger,
28.12.1898 Geburt der zweiten Tochter
Lucie Wilhelm, beide geborene Müller.
Im Jahre 1920 und 1921 kamen zwei Schwiegersöhne hinzu: Karl Böttger und Rudolf Wilhelm, beide von Beruf Lehrer, inzwischen verstorben. In den Jahren 1921 bis 1924 wurden im Baumweg fünf Enkel geboren.
Durch tatkräftige Unterstützung der Großeltern hat die Kelterei und Gaststätte zwei Weltkriege überlebt.
Herman Müller starb 1940, die Schöne Müllerin 1944, beide nur 68 Jahre alt.
Nach dem Kriegsende wurde der Betrieb von den Töchtern und der Familie fortgeführt.
Im Jahre 1968 wurde der Betrieb zum erstenmal verpachtet.
Die Müllerin entwickelte sich zum Treffpunkt für Jung und Alt in gemütlicher Atmosphäre, zugleich zum Künstlertreff für Schauspieler und Sänger.
Selbst als Sänger agierend, und dies kann man bei manchen Gelegenheiten noch erleben, übernahm Torsten Dornberger am 02.01.1988 die Regie.
Als Mitglied vieler namhafter gastronomischer Vereinigungen, wird hier die Kunst gepflegt, den Gast
sich "einfach wohlfühlen zu lassen".
Auch ein eigener Karnevalsverein
trägt zur Gemütlichkeit bei. Selbst die Auswahl des
"Teams" spielt hier eine große Rolle und jeder der vor Jahren schon einmal hier war,
wird den ein oder anderen Kollegen wieder vorfinden. So ist auch die vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit Kollegen und Lieferanten ein "Muß" und wird gepflegt. "Und darauf bin ich besonders stolz",
betont Torsten Dornberger immer wieder.
Seit Juli 2006 unterstreicht er dies noch mit dem Vorsitz der Vereinigung der Äpfelweinwirte in Frankfurt und Umgebung.
Ausgezeichnet mit dem "Frankie“ der Stadt Frankfurt, für besonders kinderfreundliche Gastronomie, steht das Haus insbesondere auch für Familienfeiern und Festlichkeiten jeder Art zur Verfügung.